Blindenschriftproduktion

1986 - 2011: 25 Jahre Braille-TV

Hier können Sie sich einen Film über unsere Blindenschriftproduktion anschauen weiter...

Foto Kuvertieren

Der französische Offizier Barbier (1767 -1841) hat sich als erster bei der Entwicklung einer Schrift für Blinde von der erhabenen Darstellung der Schreib- und Druckschrift gelöst und ein Punktesystem erdacht. Es bestand aus maximal 12, später aus 10 Punkten. Dieses System wurde in der Pariser Blindenschule eingeführt, der zur gleichen Zeit der blinde Schüler Louis Braille (1809 - 1852) angehörte. Später wirkte er als Lehrer dieser Einrichtung. Braille konzipierte aus dem Barbierschen System die heute noch gültige Blindenschrift, die - wie oben dargestellt - aus höchstens 6 Punkten besteht. Die einfache und doch geniale Schrift wird weltweit angewandt. Es können auch Stenografie, mathematische Zeichen und Noten damit geschrieben werden. 

Ziel unserer Blindenschriftproduktion ist es, Informationen, die sich Blinde nicht oder nur schwer bzw. mit fremder Hilfe verschaffen können, in Punktschrift zugänglich zu machen. Das wichtigste Produkt ist nach wie vor die "Braille-TV", eine Fernsehprogrammzeitschrift für Blinde. Sie ist seit nunmehr 25 Jahren die einzige Publikation dieser Art bundesweit. Die "Braille-TV" erscheint wöchentlich, enthält 15 Fernsehprogramme, die Hörfilmliste sowie ein Kochrezept. Sie erscheint in ausgedruckter Form in Blindenkurzschrift und umfasst ca. 120 Punktschriftseiten.

Die "Braille-TV" kann telefonisch unter (030) 792 50 31 zum Jahresbezugspreis von 38 Euro abonniert werden.

 

Zur weiteren Punktschriftproduktion gehören u. a.:

  • ein monatlich erscheinender Hörspielplan
  • Beiblätter zu taktilen S- und U-Bahnplänen, die alle Stationen sämtlicher Linien auflisten mehrLink

Gerne  übersetzen wir für Sie Speisekarten für den Hotel- und Gaststättenbereich oder private, individuelle Texte in Punktschrift.

Bild der Druckproduktion der Blindenschrift

Zum Seitenbeginn Zurück zum Seitenbeginn